Dabbing – Dampfen statt Rauchen

In unserem ersten Academybeitrag zum Thema Dabben erklären wir das Verfahren, die gängigen Begriffe und beschreiben, welche Geräte für welche Anwendungen am besten geeignet sind.

Was ist Dabbing?

Ein Dab ist eine Portion extrahiertes Cannabis Öl (Wax oder Shatter). Unter Dabbing oder Dabben versteht man das Verdampfen und Inhalieren dieser Dabs. Anders als beim Rauchen kommt der Dab, das Öl, nicht direkt mit dem Feuer in Kontakt und verbrennt daher auch nicht. Vielmehr wird ein Träger erhitzt, Pfanne oder auch Nagel (Nail) genannt, auf den das Extrakt nach dem Erhitzen aufgebracht wird und verdampft um dann inhaliert werden zu können. 

Wie alles anfing - America first

Von den Protagonisten der Szene in den USA wurde das Dabben ursprünglich mit der Absicht ins Leben gerufen, durch die Herstellung von Konzentraten die Wirksamkeit von Cannabis zu steigern. Die Zulassung von medizinischem Marihuana sowie die Legalisierung in einigen Bundesstaaten und in Canada haben dazu geführt, dass die Cannabisindustrie auf diesen Zug aufgesprungen ist und Cannabis Öl heute ganz legal großindustriell produziert werden kann. Einige Beobachter der Szene sagen voraus, dass der Dabbing Hype den konventionellen Cannabis Markt überflügeln, in Teilen sogar verdrängen wird. 

In Europa sind wir von solchen Entwicklungen weit entfernt. Hier ist das Dabben nach wie vor eine Randerscheinung und die Produktion von Extrakten beschränkt sich in der Regel auf den Eigenbedarf.

In Spanien hat sich in den Cannabis Social Clubs eine sehr aktive Dabbing Szene entwickelt. Holland hat dieser Entwicklung einen Riegel vorgeschoben, indem sie die Obergrenze für den THC Gehalt von Substanzen, die in Coffee Shops vertrieben werden dürfen, auf 15% festgelegt hat. In Deutschland tastet sich die Szene vorsichtig an das Thema heran. Die Ärzte und Apotheker haben die Vorteile von Cannabis Öl längst erkannt, können aber mangels geeigneter Produzenten nicht liefern. 

Die wichtigsten Begriffe rund ums Dabben

Extraktion

Das Verfahren, bei dem der Pflanze die Wirkstoffe entzogen werden nennt man Extraktion. Das Produkt aus diesem Verfahren ist das Konzentrat, in der Szene kursieren einige Dutzend verschiedene Begriffe dafür, die wir in einem gesonderten Beitrag ausführen werden. Die drei gängigsten sind:

  • Shatter (Durchsichtige Extrakte)
  • Wax (undurchsichtig) 
  • Öl (flüssig), das auch BHO (Butan Hash Oil) genannt wird

Dab

Als Dab bezeichnet man eine Portion des Extraktes, das man verdampfen möchte.

Dabbing Tool

Ein Dabbing Tool oder Dabber ist das Gerät, mit dem das Öl oder Wax auf den Nagel aufgebracht wird. Auch hier haben wir mit einem guten Dutzend weiterer Bezeichnungen zu kämpfen, je nachdem welche Form das Tool hat. Es gibt Picks, Forks, Scrapes, Flat Heads und Cookie Cutter. Aber da wird das Ganze schon zu einem Fetisch.

Carb Cab

Das Dabbing Tool ist häufig Teil der Carb Cab, einem zylinderförmigen Deckel, der beim Inhalieren auf den Nagel aufgesetzt wird, um zu vermeiden, dass der Dampf entweicht.

Vom Hot Knife bis zum Vaporizer

Dabs lassen sich mit den verschiedensten Geräten und Alltagsgegenständen rauchen. Die Palette reicht von einfachen Utensilien, die sich in jeder WG-Küche oder in jedem PKW befinden, bis hin zum High-Tech Gerät. Wir besprechen die Geräte in der Reihenfolge ihrer technischen Aufwändigkeit.

No-Tech - Alltagsgegenstände zum Dabben nutzen

Dass man zum Dabben nicht zwangsläufig teures technisches Gerät benötigt, zeigen unsere beiden ersten Beispiele. Das Hot Knife und der Zigarettenanzünder aus dem Auto. Beide werden gerne in Kombination mit einem Trichter angewandt. (Bild) Man erhitzt zwei Messerspitzen mit einem Brenner, engl. Torch, bis sie sich verfärben. Dann trägt man das Extrakt auf und inhaliert den Dampf entweder direkt oder mit Hilfe eines Trichters. Zum erhitzen des Dabs eignet sich  auch ein simpler Zigarettenanzünder. Den Dab mit einem Dabbing Tool aufnehmen, Zigarettenanzünder aufheizen und den Dab mit der Gluthitze verdampfen.

Low-Tech - Einfache Geräte zum Dabben

Das technisch einfachste Rauchgerät zum Dabben ist die Ölpfeife.  Von unten mit einem Brenner erhitzen, Dab auftragen und den Dampf inhalieren. Besonders gut für unterwegs und wenn professionelle Rauchgeräte nicht zur Hand sind.

olpfeife

Tech: Spezialpfeifen zum Dabben, Dabbing Rigs

Technisch deutlich aufwändiger und eigens für diese Form des Konsums konzipiert sind die Dabbing Bongs und der Nektar Kollektor.

Eine Dabbing Bong, oder Dabbing Rig, ist eine das gängigste Rauchgerät um Öl oder Wax zu verdampfen. Sie unterscheidet sich von einer herkömmlichen Bong durch den Nagel, auch Nail oder Pfanne genannt, der bei einer Dabbing Bong den Kopf ersetzt. Der Nagel wird nicht während des Inhalierens erhitzt, sondern vorher. Sobald er heiß ist, wird das Extrakt, der Dab, aufgetragen und der Dampf inhaliert. Dabbing Bongs sind kleiner als herkömmliche Bongs, da beim Dabben weniger Dampf entsteht als beim Rauchen. Ansonsten gibt es die Dabbing Bongs mit allen Ausstattungsmerkmalen (Perkolatoren, Vorkühler etc.) herkömmlicher Bongs.

Academy_Beitrag_Dabbing

Der Nektar Kollektor in seiner einfachsten Form ist ein Glasrohr, dessen Ende erhitzt wird. Im Gegensatz zur Dabbing Bong wird der Dab nicht auf einen erhitzten Nagel aufgetragen, sondern aus einer Schale inhaliert. Die erhitzte Spitze des Nektar Kollektors verdampft das Konzentrat. Ohne Wasserkühlung und -filterung kann es dazu kommen, dass Teile des Dabs in die Atemwege gelangen, was nicht nur unangenehm, sondern gefährlich ist. Daher empfiehlt Bleack Leaf größere, wassergekühlte Nektar Kollektoren. Die sind mit Normschlifffassungen versehen und verfügen über die gleichen Ausstattungsmerkmale wie Dabbing Bongs. Es gibt sie mit Glas oder mit Titanaufsätzen mit und ohne Perkolator und umfangreichem adaptierbarem Zubehör. In der Vollausstattung erinnert der Nektar Kollektor mit seiner Spritzenform an dubiose Folterinstrumente aus alten Science Fiction Filmen. Das mag Puristen abschrecken, macht diese Form aber für die experimentierfreudigen Dabber zu einer echten Option.

nektar-kollektor

High-Tech: Dabben für Profis und Patienten 

Die Königsklasse der Dabbing Rigs sind Bongs mit E-Nails und elektronische Vaporizer. Mit ihnen lässt sich der Dab gradgenau verdampfen, was die gezielte Freisetzung bestimmter Cannabinoide ermöglicht. Bei niedriger Temperatureinstellung (ca. 165°) kann THC alleine verdampft werden, erhöht man die Temperatur (auf 180°) wird zusätzlich CBD, CBN oder CBC freigesetzt. 

Die Möglichkeit durch eine präzise Temperatureinstellung die Wirkweise der Extrakte zu beeinflussen, ist besonders für Cannabispatienten wichtig, denn ein Schmerzpatient benötigt einen anderen Wirkstoffmix, als ein MS- oder Parkinson Patient.

Vaporizer haben gegenüber den anderen Rauchgeräten einen weiteren Vorteil. Sie sehen aus wie E-Zigaretten und können daher in der Öffentlichkeit sehr diskret eingesetzt werden.

Extraktion mit Lösungsmitteln:
Was versteht man darunter und welche Verfahren gibt es?


Unter Extraktion (wörtlich herausziehen) versteht man in der Botanik das Auslösen von Pflanzenwirkstoffen, im Falle der Cannabispflanze von THC, in konzentrierter Form. Als Extrakt oder Konzentrat bezeichnet man das Ergebnis des Extraktionsverfahrens. Die ebenfalls verwendeten Begriffe wie BHO (Butan Hash Oil), Öl, Wax oder Shatter beschreiben die Konsistenz, die Beschaffenheit des Extraktes. BHO und Öl sind flüssig bzw. zähflüssig, Wax ist viskos und Shatter ist fest.

Thermische Extraktion / Rosin Technik

Es gibt verschiedene Extraktionsverfahren. Da wäre die thermische Extraktion, auch Rosin Technik genannt. Dabei werden der Pflanze mit Druck und Temperatur die Wirkstoffe entzogen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass das Pflanzenmaterial nicht verunreinigt wird. Sämtliche Terpene und Flavonoide bleiben erhalten und damit auch der Geschmack und die ursprüngliche Wirkweise. Der Nachteil der geringeren Ausbeute gleicht sich dadurch aus, dass das Pflanzenmaterial im Anschluss noch verwendet werden kann.

Chemische Extraktion

Das ist beim zweiten Verfahren, der chemischen Extraktion, nicht der Fall. Sie zerstört das eingesetzte Pflanzenmaterial. Hierbei werden die Wirkstoffe der Pflanze mit Hilfe von Lösungsmitteln entzogen. Man unterscheidet zwischen dem Extrahieren mit flüssigen und gasförmigen Lösungsmitteln. Für beide Verfahren werden unterschiedliche Techniken eingesetzt.

... mit flüssigen Lösungsmitteln / Rick Simson Methode

Die Extraktion mit flüssigen Lösungsmitteln wie Alkohol oder Propanol wird auch Rick Simson Methode genannt und ist ohne großen technischen Aufwand mit Gerätschaften zu bewerkstelligen, die sich in jedem Haushalt finden. Das Pflanzenmaterial wird mit dem Alkohol zusammengegeben wobei der Alkohol den Pflanzen die Wirkstoffe entzieht. Anschließend werden die Pflanzenteile ausgefiltert und der Alkohol verdampft, bis nur noch das Öl der Pflanze übrig bleibt. Nachteil: Beim Extrahieren mit Alkohol werden auch andere Bestandteile des Pflanzenmaterials wie Chlorophyll mit gelöst. Chlorophyll färbt das Öl dunkel und beeinträchtigt den Geschmack.

... mit gasförmigen Lösungsmitteln

Wir wollen in diesem Beitrag etwas genauer auf die Extraktion mit gasförmigen Lösungsmitteln sehen, da neben dem bisher gängigen Butan ein neues Gas auf den Markt gekommen ist, das viele Vorteile verspricht, DME (Dimethylether). Auf CO² als Lösemittel gehen wir hier nicht ein, da dieses Verfahren einen enormen Aufwand und professionelle Labortechnik erfordert. Chemische Extraktionsverfahren eignen sich auch zur Gewinnung anderer Wirkstoffe aus anderen Heilpflanzen, womit wir uns in einem anderen, später folgenden Academy Beitrag beschäftigen werden.

Kann jeder eine chemische Extraktion mit Gas durchführen?  

Im Prinzip ja. So wie jeder mit einem Winkelschleifer ein Metallrohr zersägen kann. Beide Vorgänge sind nicht ungefährlich und erfordern ein striktes Einhalten der gebotenen Sicherheitsbestimmungen. Ein Missachten der Sicherheitsbestimmungen kann zu erheblichen Verletzungen führen, vor denen an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt wird. In regelmäßigen Abständen wird in der Presse von Explosionen und zerfetzten Händen berichtet, was keine Übertreibung ist, sondern die Folge von Leichtsinnigkeit. Wer zwei linke Hände hat und kein Verständnis für technische Vorgänge, sollte diese Methode unbedingt meiden. Es gibt Alternativen, die völlig ungefährlich sind.

Welche Gerätschaften werden zur chemischen Extraktion mit Gas benötigt?

Man benötigt

  1. einen professionellen Extraktor (auf keinen Fall selbstgebaute Komponenten verwenden),
  2. eine Auffangschale aus geeignetem Material und
  3. einen Lederhandschuh (die Lösemittel kühlen den Extraktor auf mehr als -10°C ab, was dazu führt, dass die Hand am Metall festfriert, womit eine der harmloseren Unfallursachen bereits beschrieben wäre).
  4. Obligatorisch und bekannt aus dem Chemieunterricht – die Schutzbrille.
  5. Anders als die Experimente im Chemieunterricht, darf das Extrahieren auf keinen Fall in geschlossenen Räumen durchgeführt werden, sondern ausschließlich nur im Freien.
  6. Die letzte Komponente neben dem Pflanzenmaterial selbst, ist das Lösemittel. Gängig sind: Butan Gas oder DME (Dimethylether) (neues Verfahren). Womit wir bei der entscheidenden Frage angelangt sind.

Welches Verfahren zur chemischen Extraktion mit Gas ist das Beste?

Black Leaf spricht sich an dieser Stelle ohne Wenn und Aber ganz eindeutig für DME und gegen Butan Gas aus. Und das aus mehreren Gründen:

Butangas ist explosiv, extrem giftig und hochgradig mit Schadstoffen belastet. Zwar ist auch DME brennbar, aber leichter als Luft und daher flüchtig, wenn es austritt. Butangas ist schwerer als Luft und sammelt sich an dem Ort, an dem es austritt. Kommt es dort mit Funken oder Flammen in Kontakt, explodiert es. Das kann mit DME nicht passieren.

Ein weiterer Punkt, der gegen Butan und für DME spricht ist seine Reinheit. Handelsübliches Feuerzeugbutangas enthält nur ca. 13% Butan. Der Rest ist Propan oder Methylpropan. Beide Stoffe binden sich hochkonzentriert im Extrakt und können auch durch eine Reinigung im Vakuum nicht vollständig gelöst werden. Die Vakuumreinigung entfernt nur das Butangas im Extrakt rückstandslos. Wer sich trotzdem für Butan entscheidet, muss zwingend eine Vakuumreinigung des Extraktes durchführen, da er ansonsten nicht nur die Wirk- sondern auch die Schadstoffe aus dem Gas in konzentrierter Form zu sich nimmt.

DME hingegen ist organisch, rein und ungiftig. Da DME ebenfalls ein Brennstoff ist, müssen die bereits erwähnten Sicherheitsbestimmungen ebenfalls eingehalten werden. Wer Öl von bester Qualität erzeugen möchte, kommt auch bei der Extraktion mit DME nicht an einer anschließenden Vakuumreinigung vorbei.

Wie extrahiert man Pflanzenwirkstoffe wie THC mithilfe von Lösungsmitteln?

Wichtig: Immer draußen, auf einem sicheren stabilen Tisch. Niemals in geschlossenen Räumen durchführen! Als Auffangbecken eignet sich eine selbst gefaltete Schale aus PTFE Folie mit passenden Abdeckung nach oben am besten. Bitte keine Silikonwannen verwenden, da diese sowohl durch Butangas, als auch durch DME aufgelöst werden können. Auch Auffangbecken aus Metall und Kunststoff sind ungeeignet, da das Extrakt an ihnen haften bleibt.

  1. Den Extraktor zu 80 % mit dem Pflanzenmaterial (Cannabis) füllen, ruhig ein wenig stopfen, nicht zu fest. Darauf achten, dass das Sieb ordnungsgemäß eingesetzt wurde.
  2. Den Extraktor fest verschließen.
  3. Dann Handschuhe und Schutzbrille anlegen.
  4. Das Auffangbecken unter dem Extraktor platzieren. Am besten eignet sich ein Extraktor mit Füßen, da man das Lösungsmittel (wie beim Befüllen eines Feuerzeugs) fest auf die dafür vorgesehene Öffnung drücken muss.
  5. Sobald das Lösungsmittel das gesamte Pflanzenmaterial durchdrungen hat, beginnt das sehr flüssige Konzentrat aus der unteren Öffnung des Extraktors in die Auffangschale zu laufen.
  6. Die Gaskartusche so lange fest auf den Extraktor drücken, bis die austretende Flüssigkeit weiß wird. Dann ist das Verfahren beendet und 97% der Wirkstoffe befinden sich in der Flüssigkeit.
  7. Die Kartusche absetzen und das Konzentrat im Auffangbecken ruhen und ausdampfen lassen. 8. Bei einer Extraktion mit Butangas ist eine Vakuumreinigung zwingend, bei DME optional.

FAZIT:

  • Die Extraktion mit gasförmigen Lösemittel ist nichts für Anfänger oder leichtsinnige Personen. Sie muss gewissenhaft und mit geeignetem Zubehör durchgeführt werden.
  • Auch die benötigte Mindestmenge an Pflanzenmaterial sollte berücksichtigt werden. Wer mit wenig Pflanzenmaterial kleine Mengen Öl zu Testzwecken herstellen möchte, sollte auf die Rosin Technik mit einem Glätteisen zurückgreifen.
  • Ein weiterer Nachteil der chemischen Extraktion liegt darin, dass für die Wirkweise der Cannabinoide wichtige Zusatzstoffe wie Terpenoide verloren gehen können. Diese Zusatzstoffe haben Einfluss darauf, wie das Gehirn die psychoaktiven Substanzen aufnimmt und verarbeitet. Mehr zu diesen Thema findet ihr im Academy Beitrag Terpene, Flavonoide und der Entourage Effekt.

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